Berufsbildungs­partner­schaften

Mit Berufsbildungspartnerschaften (BBP) soll die berufliche Bildung in Entwicklungs- und Schwellenländern verbessert, die wirtschaftliche Entwicklung gestützt und die Armut gemindert werden.

Die deutschen Kammern und Verbände arbeiten in einer Berufsbildungspartnerschaft mit einer ähnlichen Einrichtung in einem Entwicklungs- oder Schwellenland zusammen. Inhalte und Methoden der Ausbildung, die Verbesserung der Organisationsstruktur von Berufsbildungseinrichtungen, die Einführung von praxisorientierten Pilotausbildungen, Entwicklung von Qualifikations- und Prüfungsstandards bilden die Schwerpunkte von Berufsbildungspartnerschaften. Sie werden über das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert und über die sequa gGmbH durchgeführt.

Im Rahmen unserer Berufsbildungspart­nerschaft mit Nigeria geben wir gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort jungen Menschen eine Zukunftsperspektive auf dem Arbeitsmarkt. Die Verknüpfung von Theorie und Praxis in der Ausbildung stellt einen von den Unternehmen äußerst geschätzten Vorteil dar.

Robert Malzacher, Geschäftsführer International
IHK Giessen-Friedberg